Ratgeber · GBP Kategorien

GBP Kategorien richtig wählen: Checkliste & typische Fehler

Die Kategorie im Google Business Profile ist häufig der stärkste einzelne Hebel, weil sie Google sagt, was du bist und wofür du ranken darfst. Gleichzeitig ist sie der Bereich, in dem viele Profile unnötig verwässern.

Ziel dieses Guides: Du legst eine klare Hauptkategorie fest, ergänzt Neben­kategorien sinnvoll – und vermeidest alles, was kurzfristig „breiter“ wirkt, langfristig aber Sichtbarkeit kostet.

Regionaler Praxisbezug: Wenn du lokal im Raum Hildesheim optimierst, findest du die passende Kontextseite unter Google Maps SEO Hildesheim.

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Wichtig vorab
Wähle Kategorien nach deiner Hauptleistung, nicht nach „was vielleicht auch geht“. Google belohnt Klarheit. Breite Profile wirken oft wie „Alles‑Anbieter“ – und verlieren gegen Spezialisten.

10‑Minuten‑Checkliste (kurz & praktisch)

  • Hauptleistung in einem Satz formulieren (z. B. „Notdienst‑Schlüsseldienst“ oder „Zahnreinigung/Prophylaxe“).
  • Hauptkategorie wählen, die genau diese Leistung beschreibt (nicht „Unternehmen“/„Service“‑Sammelbegriffe).
  • 2–5 Neben­kategorien ergänzen (nur echte Leistungen, die ihr regelmäßig verkauft).
  • Services/Leistungen im Profil so benennen, dass sie zur Kategorie passen.
  • Beschreibung & Website‑Text: gleiche Begriffe wie Kategorie‑Logik (ohne Keyword‑Stopfen).
  • Bewertungen prüfen: passen sie thematisch zur Hauptleistung? (Wenn nicht, ist die Positionierung unscharf.)
  • Fotos: zeigen sie die Leistung, das Team, die Räumlichkeiten (Echtheit + Vertrauen)?
  • Öffnungszeiten: sind sie plausibel und aktuell (inkl. Feiertage)?
  • Keine Kategorie wählen, die falsche Erwartungen auslöst (z. B. „24h“ wenn ihr nicht 24h seid).
  • Änderungen dokumentieren (Datum + was geändert) und 2–4 Wochen beobachten.

So findest du die beste Hauptkategorie

Die Hauptkategorie ist nicht „die schönste Beschreibung“, sondern die Kategorie, bei der Google dich am klarsten einer Suchintention zuordnet.

  • Starte mit 3 Kandidaten, die eure Hauptleistung abdecken.
  • Suche in Google Maps nach euren wichtigsten Suchbegriffen und notiere, welche Kategorien bei den Top‑Anbietern auftauchen.
  • Wenn ein Begriff in den Top‑3 meist mit einer bestimmten Hauptkategorie zusammenhängt: guter Kandidat.
  • Wenn du dich zwischen „Leistung“ und „Branche“ entscheiden musst: nimm die Leistung, für die du wirklich ranken willst.

Tipp: Eine „breite“ Kategorie kann kurzfristig mehr Impressionen bringen – aber oft weniger passende Anfragen.

Neben­kategorien: sinnvoll, aber begrenzt

Neben­kategorien helfen, wenn sie echte Teil‑Leistungen sind. Zu viele Neben­kategorien verwässern das Profil.

  • Nutze Neben­kategorien für Verwandtes, nicht für „alles, was man im Gewerbe auch machen könnte“.
  • Wenn ein Angebot selten ist: nicht als Kategorie, sondern ggf. als Service/Leistung (oder gar nicht).
  • Vermeide Kategorien, die eine andere Zielgruppe anziehen (z. B. B2C vs. B2B), wenn ihr nicht beides sauber bedienen könnt.

Typische Fehler (und warum sie weh tun)

  • „Wir machen alles“: Zu viele Kategorien → Google kann keine klare Relevanz aufbauen.
  • Falsche Hauptkategorie: Du rankst für falsche Suchanfragen, bekommst unpassende Leads.
  • Kategorie passt nicht zu Website: Onsite‑Signale widersprechen dem Profil → weniger Vertrauen.
  • Ändern ohne Messung: Kategorien werden gewechselt, aber niemand prüft, ob es besser wird (Geo‑Grid/Leads).
  • Richtlinien ignorieren: Kategorien sind kein Ort für Keywords, Städte oder Werbeslogans.

Wann du nach einer Kategorie‑Änderung Ergebnisse siehst

Maps reagiert nicht immer sofort. Rechne mit 2–4 Wochen, bis sich ein neues Muster stabil zeigt – je nach Wettbewerb, Standort und übrigen Signalen.

  • Nach Änderung: Foto‑/Post‑Aktivität und Reviews sind oft „Verstärker“ für die neue Positionierung.
  • Miss mit einem Geo‑Grid statt nur im eigenen Handy‑Standort.
  • Bewerte anhand von Anrufen/Anfragen – nicht nur anhand von Impressionen.

Passender nächster Schritt: Google Maps Ranking messen (Guide)

Beispiele: so denkst du Kategorie‑Logik in der Praxis

Die beste Kategorie ist die, die deine Hauptleistung und die Suchintention am klarsten trifft. Zwei typische Situationen:

  • Dienstleister: Wenn du mehrere Leistungen hast, wähle die, die am häufigsten nachgefragt wird und die du am besten lieferst. Nebenleistungen kommen als Neben­kategorien oder Services.
  • Handel/Showroom: Kategorie muss klar machen, was Kunden vor Ort bekommen. Wenn Beratung/Einbau wichtig ist, muss das in Services/Inhalten sichtbar werden.
  • Mehrere Standorte: Kategorien dürfen je Standort variieren, wenn Angebot/Zielgruppe unterschiedlich sind. Pro Standort gilt trotzdem: ein klarer Fokus.

Wenn du merkst, dass du „eigentlich alles“ auflisten willst: Das ist meist ein Positionierungs‑Problem, kein Kategorie‑Problem.

7‑Tage‑Plan: Kategorie ändern und sauber absichern

Damit du nicht blind änderst, sondern kontrolliert vorgehst:

  • Tag 1: Baseline messen (kurzes Geo‑Grid oder 5 feste Messpunkte).
  • Tag 2: Hauptkategorie festlegen, Neben­kategorien prüfen/setzen.
  • Tag 3: Services/Leistungen im Profil an Kategorie‑Logik anpassen.
  • Tag 4: Website‑Klarheit prüfen: passt ein Abschnitt zur Hauptleistung?
  • Tag 5: 3–5 neue Fotos ergänzen, die die Hauptleistung zeigen.
  • Tag 6: Bewertungsprozess aktivieren (siehe Bewertungen‑Guide).
  • Tag 7: Dokumentieren + nächster Messpunkt in 2 Wochen planen.

Wenn du unsicher bist: wir prüfen es schnell

Kategorie‑Entscheidungen sind oft einfach – wenn man die Hauptleistung sauber benennt. Wenn du willst, checken wir dein Profil, deine Website‑Signale und geben dir eine klare Empfehlung.

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